dumpr.net

•April 9, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Modern Art Museum
Art Museum by dumpr.net

Tagebuch eines Genies

•Oktober 8, 2007 • 1 Kommentar

 

Tagebuch eines Genies cover

Impressum

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Gabriel Steinbach

Tagebuch eines Genies

©Alle Rechte vorbehalten Gabriel Steinbach 2007

Der Autor

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Gabriel Steinbach wurde 1980 in Bielefeld geboren und arbeitet als Mediengestalter und freier Autor im Rheinruhrkomplex. In seiner Freizeit widmet er sich den bildenden Künsten, Musik und der Erforschung der deutschen Sprache, mit Bittergarnitur erscheint sein Erstlingswerk zuerst Online und vielleicht in naher Zukunft als Buch im Handel.

Danksagung

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich danke meinem Bruder und meinem schwarzen Kater Gabriel.

Weiterer Dank geht an das Tribunal der vier für Inspiration in den vergangenen Jahren.

Rebecca, Lena, Ramona, Julia.

Gabriel St:. okt. 2007

Fragment 001 / Vorwort

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Zerschnittene Bilder vom Winde. Blutendes Wasser, am Ufer der Vernunft hinter der Hoffnung. Ein weiteres Mal durch Feuer gestorben im Sande der Erde, auferstanden, nach unendlichen Zeiten. Ein Phönix So Einzigartig und Wunderbar, als Zeugnis einer neuen Epoche einer immer weiter schreitenden   Zukunft. Ungewissheit ist euch gewiss das einzige was nach diesem Wundervollen euch noch zu berauschen vermag. Strähnen vom Rauch, entsteigen in Himmlische Gefilden aus der Wahrnehmung der Menschen die leben im haben. Ihr unwissendes Ding das ihr nicht erkennen könnt mit euren Sinnen. Ihr Narren! Warum empfindet ihr nur Schmerz und Neid für Euer gegenüber? Warum so wenig Liebe? Ihr scheltet eure eigen Angst beim Anblick des Unbekannten und was ihr nicht mit eurer heiligen Schulweisheit auf Erden erläutern könnt ist euch zu wieder. Aber was wollt ihr? Könnt ihr nicht anders als zu Leiden, euch von euren Wirrungen beherrschen lassen, nicht ein einzig mal hinterfragt ihr euch selber, immer um euer kleines Recht im Kreise drehend. Keine Wiedergeburt, nur Tode, so unzählige Tode ohne Erkenntnis. Warum fragt ihr mich? Wie so soll ich euch Antworten? Um euch die Suche zu erleichtern die ich erlebte. Glaubt ihr meines Weges ist erschienen, für mich in diesem Körper ruhender Seele. Habe ich eine Göttlichkeit erlangt, die vermittelt, für euch eine Verkürzung der Aufgabe darstellen könnte? Vielleicht bin ich auch auf falschen Wegen in eigene Verwirrungen verstrickt, unlesbar verheddert in eigene Gedankenspiele. Ihr selbst müsst suchen was ich bisher noch nicht gefunden, Ihr Damen und Herren. Diese Suche nach dem Unbekannten ist nie von dannen, soweit die Gedanken nicht befreit werden können, vor der Beschränktheit des Wissens. Ihr selber müsst euch finden, denn bei dieser Suche kann euch niemand helfen das eine zu finden. Es ist schmerzlich alleine sein zu müssen, die immer währende  Vernunft vom Geiste als Abspaltung seiner eigenen Ideen und Handlungen, die jemanden dazu befähigen im Leben existieren zu können nach seiner weisen Wahl. Sich auf die Suche nach seiner eigenen Findung des eigenen ich’s, sich zu erheben aus der Taufe des Schlafes wie in Legenden der Phönix.

Fragment 002

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Eiskalt ist der Nachtwind. Streichelt meine Nackte Haut. Verführt und Umschmeichelt mich. Wenn ich nicht aufpasse, erfriere ich. Tagtäglich auf der Jagd nach Geld. Für was zu Essen. Ich weiß es nicht, was in Zukunft aus mir werden soll. Ich bin Deutschland? Das ich nicht lache! Heimatlos wie ich bin, verbindet mich nichts mit diesem Land. Unsterbliche Seele. Vereine mich und das Ende, damit ich endlich leben kann. Ich schaue in die Fenster, erkenne heile Familien. Schachteln. Sie beachten mich nicht. Sind froh über ihr Leben. Aber wie lange noch? Jeden ereilt ein unterschiedliches Schicksal. Manchen ein freudiges, manchen ein trauriges, manchen ein schweres, manchen ein leidendes. Die Nacht starrt mich an, funkelt mit ihren Augen, den Sternen. Die Hölle ist nicht irgendwo. Die Hölle ist für die, die nicht genug waren. Auf Erden.

Fragment 003

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Nacht. Der Kater der sich schleichend durch die Gassen trollt. Die anderen wie sie immer genannt werden. Alles Schwarz. Immer und immer wieder, überkommen mich Gedanken der Sinnlosigkeit. Schwarz, die Zahlen die nicht mehr geschrieben werden. Ich tippe Wörter ohne zu wissen was sie bedeuten. Es ist mir gleich. Ich schreibe weiter, immer weiter, auf das Ende hoffend. Ekelhafte Tätigkeiten wollen erledigt werden. Ich schiebe sie auf. Deutschland will gerettet werden. Ich schiebe es auf. Ich kann nicht mehr für alle denken. Verrecktes Pack. Unzureichende Zivilisation. Weg zu werfen wie die Vergessenheit. Die Menschen schreien, beten, reden, schimpfen. Ungehörte Worte verschwinden in die Dunkelheit. Von niemanden wahrgenommen. Es ist wie es ist. Schwarz. Immer noch. Auf immer dar, bis ans Ende aller Tage.

Fragment 004

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Schmerzen über schmerzen. Jeden Tag kommen sie wieder, überfallen mich. Schneiden mir ins Fleisch, bis ich nicht mehr schreien kann. Ich verstumme. Tränen laufen mir über das Gesicht. Wische sie wieder weg. Sie kommen wieder. Immer wieder. Unaufhörlich Die Ärzte verschreiben mir Tabletten. In ihrer Hilflosigkeit wissen sie nichts weiter mit mir anzufangen. Ich halte mich an ihren gut gemeinten Rat. Auch wenn es sinnlos ist. So sinnlos. Wenn ich mich abends zu Bett lege, sind sie ständige Begleiter. Schwimmen mit in meinen Träumen. Verwirren diese. So lange ich schmerzen habe, weiß ich immer noch das ich am Leben bin. Wer weiß das Heutzutage schon? Du? Sicher? Ganz sicher? Schaue in den Spiegel und fühle die schmerzen. Wenn sie nicht erscheinen, um dich zu halten. Fest zu halten. Erkennst du dass du gestorben bist.

Fragment 005

•Oktober 8, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Drähte überziehen meinen Kopf. Meine Adern sind Glasfaser Kabel. Kameras anstatt Augen. Im Schritt ein USB stick. Fortpflanzung im 23 Jahrhundert. Mikro Schrauben. Feine Narben. Die Haut, bleich und unzerreißbar, mit einer Teflonbeschichtung. Im Blut zirkuliert Nano Technologie. Sie gibt mir Unsterblichkeit. Bei jeder Verletzung, In Sekunden wieder funktionsfähig. Lungen die Gifte und Gase ertragen. Zähne aus Titan. Eine Prothese. Knochen aus Metall das ich nicht kenne, natürlich mit Legierungen. Welch ein Fortschritt. Welch eine Technologie. Zur besseren Erkennbarkeit. Ein RFID Chip im Kopf. Kontrolle der Gedanken. Ein Strichcode im Nacken. Zum Sortieren. Eine Zahlenreihe am Unterarm. 98.112. 230507. 156.306 ². Hat schon damals funktioniert. Maschinenmensch. Wie weit will ich noch gehen? Zur Verbesserung meines Lebens. Ich nehme noch ein Satz Künstliche Rippen, Geklonte Organe, Verbessere mich. Verschulde mich. Denn ich bin nicht allein. In meinen Augen ist nicht nur die Seele unsterblich. Mein Körper trotzt der Natur. Widersprüchlich, wenn ich zur Kirche gehe und einen falschen Gott anbete. Ihn um Kapital bitte, für neue Technologien. Um eine bessere Arbeit flehe, weil die eine nach 2000 Jahren langweilig geworden ist. Verbesserung meiner Hoffnungen. Maschinell unmöglich. Es hilft nur warten, auf eine bessere Zukunft in der ich finanziell unabhängig bin. Um das letzte Teil in meinem Körper auszutauschen. mein Herz.

 
Follow

Get every new post delivered to your Inbox.