Fragment 001 / Vorwort

Zerschnittene Bilder vom Winde. Blutendes Wasser, am Ufer der Vernunft hinter der Hoffnung. Ein weiteres Mal durch Feuer gestorben im Sande der Erde, auferstanden, nach unendlichen Zeiten. Ein Phönix So Einzigartig und Wunderbar, als Zeugnis einer neuen Epoche einer immer weiter schreitenden   Zukunft. Ungewissheit ist euch gewiss das einzige was nach diesem Wundervollen euch noch zu berauschen vermag. Strähnen vom Rauch, entsteigen in Himmlische Gefilden aus der Wahrnehmung der Menschen die leben im haben. Ihr unwissendes Ding das ihr nicht erkennen könnt mit euren Sinnen. Ihr Narren! Warum empfindet ihr nur Schmerz und Neid für Euer gegenüber? Warum so wenig Liebe? Ihr scheltet eure eigen Angst beim Anblick des Unbekannten und was ihr nicht mit eurer heiligen Schulweisheit auf Erden erläutern könnt ist euch zu wieder. Aber was wollt ihr? Könnt ihr nicht anders als zu Leiden, euch von euren Wirrungen beherrschen lassen, nicht ein einzig mal hinterfragt ihr euch selber, immer um euer kleines Recht im Kreise drehend. Keine Wiedergeburt, nur Tode, so unzählige Tode ohne Erkenntnis. Warum fragt ihr mich? Wie so soll ich euch Antworten? Um euch die Suche zu erleichtern die ich erlebte. Glaubt ihr meines Weges ist erschienen, für mich in diesem Körper ruhender Seele. Habe ich eine Göttlichkeit erlangt, die vermittelt, für euch eine Verkürzung der Aufgabe darstellen könnte? Vielleicht bin ich auch auf falschen Wegen in eigene Verwirrungen verstrickt, unlesbar verheddert in eigene Gedankenspiele. Ihr selbst müsst suchen was ich bisher noch nicht gefunden, Ihr Damen und Herren. Diese Suche nach dem Unbekannten ist nie von dannen, soweit die Gedanken nicht befreit werden können, vor der Beschränktheit des Wissens. Ihr selber müsst euch finden, denn bei dieser Suche kann euch niemand helfen das eine zu finden. Es ist schmerzlich alleine sein zu müssen, die immer währende  Vernunft vom Geiste als Abspaltung seiner eigenen Ideen und Handlungen, die jemanden dazu befähigen im Leben existieren zu können nach seiner weisen Wahl. Sich auf die Suche nach seiner eigenen Findung des eigenen ich’s, sich zu erheben aus der Taufe des Schlafes wie in Legenden der Phönix.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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