Fragment 013

Drei beobachten eine. Sie unterhält sich, genießt den Abend. Sie verschwinden. Ein DJ legt auf, vertieft in seine Arbeit. Sie wird beobachtet, beschattet. Keine Wahrnehmung.  Ein anderer Kontakt. Vergessenheit. Schwärze. Zwei Trinker, sich nicht beachtend. Ein Raucher, auspustend. Mitfahrerin. Schulterblick, in der Fahrschule gelernt. Kreuze am Wegesrand, untermalen das Szenario. Es scheint der Mond. Beide vom Anfang haben sich gefunden, aber immer gibt es jemanden, der Alleine ist. Beschäftigungstherapie mit einem Cocktailglas. Gruppierung. Glatzkopf der Ignoranz, wieder ein Trinker, wartend, mit gekreuzten Armen, in sich selber vertieft. Bedienung. Weiter Ausschnitt. Ohne Haare, 70´ Tapeten. Beobachtung. Einschütten.  Servieren.  Unter die Lupe nehmen. Es gehört sich ein korrektes Verhalten in der Lounge. Am Eingang steht eine gelangweilte Sie. Strähnen durchziehen ihr im Gesicht. Kapuzen. Die es vorziehen sich noch mehr zu verstecken. Coolness gepaart mit Kunst. Er links. Sie rechts. Beide auf dem Sofa, starren gelangweilt. Sie geht. Er geht. Zurück bleibt die Kurzgeschichte vom Sofa. Personen essen und trinken, unterhalten sich. Gekreuzigte Augen, verboten bis in alle Ewigkeit. Amen. Ein melancholischer Blick, ein Mann schaut unter dem Tisch hervor, erblickt Zigaretten und Bier plus die dazu gehörige Person. Drei Randgruppen Menschen, und wieder die zwei verliebten. In sich selbst aufbauende Größe, in sich selbst zusammenquetschender Zwang, ein zusammenfließender Kuss. Rechts. Links. Die heilige Frau. Ein Schädel. Halbiert. Ein beobachtender. Der Totenkopf fällt aus dem Bild, und bleibt unbekannt.  Eine Marionettenspielerin. Bewegt den Schreiber. Spielt, und es naht sich dem, vorzeitigen.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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