Fragment 018

Ich sehe mich im Spiegel, alt und ergraut, Seelische Narben splittern und bluten. Das Haar schütternd nach hinten zusammen gebunden. Meine Hand berührt ihn. Er ist mir so fremd geworden, in den letzten Jahren. Weiß nicht mehr wer vor ihm steht. Weiß nicht mehr wer in ihm ist. Verlassene körperlose Hülle. Wo ist unsere Seele? Sag es mir, was bin ich?

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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