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Fragment 019

Sie verfolgen mich, entkomme nur langsam, Dreiecke zeichnen sich ab, werde erwischt. Es sind drei, einer von ihnen trägt kurze Hosen. Blutige Tunnel unter der Haut. Ich beobachte die Wade. Sie reden über mich, ein Tausendfüßler krabbelt, aus einer Wunde, um darauf in der nächsten, zu verschwinden. Ich schreie. Bekomme Panik. Reiße mich los, und beginne von neuen zu rennen. Die Umwelt dreht sich Hell violett. Die Geometrie am Firmament,  liegt im sterben. Schatten zerteilen sich zur drei. Ich springe, und beginne langsam zu gleiten, näher immer näher, wenn ich zu fallen drohe, befreie ich mein Herz, und steige wieder auf. Mein Landeplatz ist eine Telefonzelle, die in den Himmel ragt, an der Wölbung kratzt. Ich setze mich in den Schneidersitz, die Beine gekreuzt an den Rand. Meine Verfolger nur noch schwarze Punkte. Farblos. Flüche dringen an mein Ohr. Ich lächle, und spucke ihnen auf die Köpfe, schaue in den Himmel,  nehme mir eine Zigarette aus den Wolken, lehne mich zurück. Sie schaffen es nicht zu mir hoch zu kommen, denn es ist mein Traum,  und darüber, bin ich glücklich.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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