Fragment 029

Die Wände kommen näher und näher. Ergreifen mich, umarmen mich. Gut gemeinte Liebe zu mir selbst. Gut gemeinte Hoffnung zu euch allen. Bekomme nur noch schwer Luft zum atmen, habe kein Platz für meinen Körper. Orientierungslos. Eine Öffnung, ganz klein. Ich versuche sie zu erreichen. Bei jedem qualvollen Schritt, entfernt sie sich. Verschwindende Sterne. Verschwindende Freiheit. Ich bekomme dich nie zum fassen. Zwänge über Zwänge. Werde von ihnen verschlungen. Gänzlich für immer. Vergessen, bis zum nächsten Leben.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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