Fragment 039
Dunkelheit durchdringt meinen Körper, der Himmel ist grau und fad. Die Häuser der Stadt verstecken sich in den Schatten der Menschen. Meine Gedanken kreisen um sich, verheddert, unaufhörliches aus einander friemeln, wie bei einem kleinen Kätzchen das mit einem Wollknäuel spielt. Kryptische Selbstsuche im innern, ein stetiges sich selbst dechefrieren der Ansichten einer sich stetig weiterentwickelnden Umwelt. Es lebe das hier und jetzt. Die Zukunft ist noch ungeschrieben und das Vergangene bereits notiert. Wir sollten selbst die Feder in die Hand nehmen. Schreiben immer schreiben. Fehler, korrigieren, weiter schreiben. Der Architekt wartet nicht, denn am Ende wartet das letzte Licht.


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