Fragment 042
Blau, einfach nur blau. Schon seit langem schaue ich in den Himmel. Schwarze Winkel durchstreifen die Wüste der Unendlichkeit bis zum Horizont wo das sehen endet und die Phantasie beginnt. Kleine einzelne Wolken vermischen sich mit meinen Gedanken und hüllen mich in eine Traumartige Lethargie. Fern ab jeglicher Zivilisation vereine ich mich mit der Mutter aller mir bekannten Welten. Gefühlssymbiose. Sie streichelt meine Sinne, berauscht mein Empfinden, bis ich mich in ihren Armen vergesse. Identitätslos verschmelze ich mit der Erde. Meine Haare so grün wie das Gras auf dem ich liege, meine Haut Ockerfarben, wie der Lehm der mich trägt, blau, die Farben meiner Augen wie sie in den Himmel träumen. Das Abendrot die Farbe meines Herzens und das Schwarz der den Tag sterben lässt und dabei meine Seele schützt, bis alles in Dunkelheit versinkt und ich ihm nachtrauere. Dem letzten Sonnenstrahl.


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