Fragment 006
Sternenlos. Das zarte rosa, einer Kirschblüte, hell in der Nacht, umrandet durch schwarzen Lack. Der Nacht. Ich denke oft an dich. Meine Kirschblüte. zärtliche Vergangenheit, die mich umschmeichelt. Dein Haar. So weich, verschmilzt mit dem Wind, wird eins in der Unendlichkeit. Deine Augen. So blau wie das Japanische Meer. Gicht benetzt meine verletzte Haut. Sprichst du mit mir, meine Kirschblüte? Was flüstert deine Stimme so sanft im Wind? Ich verstehe dich nicht. Alle Wege vereinen sich. Auf Nacht folgt der Tag. Auch unsere werden sich treffen, für immer. Der Wind packt mich an den Haaren, zerrt und keift, trägt mich für kurze Zeit. Bis du mich aufnimmst, in deine Arme. Nur für dich meine Kirschblüte. Nur für dich. Verzeihe mir bitte, aber ich liebe dich. Ich schließe die Augen. Du nimmst mich in die Arme. Halte mich. Lebe mich. Für immer, für immer meine Kirschblüte. Für immer.


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