Fragment 066

Der Himmel erscheint mir trotz der paar Wolken so wunderbar blau. Ich weiß nicht wieso aber doch der Anstrengungen fühle ich mich zum ersten Mal in meinem Leben frei. Es ist als ob die nie endende Kreativität durch das Fenster in meinem Herzen die Welt überschwemmen wollte ohne auch nur einen Gedanken daran zu verlieren enden zu wollen. Eine wunderbare Entwicklung der ich mich bisher nicht entziehen konnte, es ist sehr schön für meine Gedanken und nützlich für meine Arbeit. Hinter einem manchmal abweisenden Menschen hinter die Maske ins eigene Ich schauen zu können, kann sich als schwierig erweisen wenn man nicht Lüge von Wahrheit zu unterscheiden weiß. In unserer heutigen Gesellschaft wo Unehrlichkeit und Fassade an der Tagesordnung als normal angesehen wird und jede Person mehre Asse im Ärmel zu besitzen scheint, ist es nicht verwunderlich das sich Opfer und Randgruppen in Politische Traumwelten flüchten. Unfähig schwarz von weiß unterscheiden zu können, unfähig Realität von Utopie auseinander zu halten. Wie früher die Religionen, sind es heutzutage die Buntschillernden Medienwelten die ein unglaubliches seelenheil versprechen ohne einen funken Wahrheit in sich zu tragen. Um so mehr sie sich hingeben, verfallen sie sehbar einer Abhängigkeit der sie entweder gar nicht oder nur schwer entfliehen können. Ich verurteile diese nicht kann sie aber auch nicht akzeptieren.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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