Fragment 074

Das Wetter heute ist seit langer Zeit mal wieder voller Sonnenschein und in dem Park wo dieses auch genießen kann herrscht zudem eine wunderbare Stille. Ich kann hier meine Gedanken wunderbar zu Papier bringen ohne von irgendwelchen unerwünschten Personen oder Ereignissen gestört zu werden. Ich träume mal wieder von Atomaren Katastrophen. Überall Blut und verbrannte Erde. Tausende zerfetzte Körper übersähen die Straßen und es riecht nach verkohlten Kadavern. Ich irre rum sehe nach Freunden oder halte Ausschau nach überlebenden. Der Himmel ist Orange und färbt sich zu einem düsteren grau. Brennende Bäume die vom Schnee des Krieges bedeckt werden bis die Flammen ersticken. Genauso wie die Menschen um mich herum. Sterbend. Flehend die Arme zum Himmel gestreckt. Niemand erscheint um sie zu erretten, niemand kommt und bietet seine Hilfe an. Keine Wunder, keine Glorienlichter, nur die nackte Realität.   Es ist wieder einer dieser verwirrten Tagträume ohne Zusammenhang die ich ab und zu habe. Sie beginnen und enden immer abrupt und ohne Vorwarnung. Ich will endlich vergessen können.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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