Fragment 081
Qualvolle Schmerzen, Körperliche wie Seelische vermag ich nicht mehr unterscheiden zu können. Schwarz Blutige Tränen fließen aus meinem Herzen der Dunkelheit. Meine Seele zerfließt in einem See aus Hoffnung und Ängsten, nie wieder, nie wieder, nie wieder das erleben zu müssen was mich einst entzückte. Obwohl wieder ein teil von vorgetäuschter Geborgenheit meinen Körper für ein paar Stunden zu salben vermochte, ist alles im stetigen Fluss der Veränderung. Ich bin Hilflos angesichts diesem Lebens. Wie lange wünsche ich mir schon den Moment des stetigem Stillstandes ins dem selbst das Nichts keine Bedeutung mehr hat. Das für immer eingefroren sein, auf Ewig sich selbst suchend, sich nie finden könnend. Alles materiell ist nicht und nichtig, alles postulierte nicht Beweisbar, de facto nur in unserem Geiste existent. Viele Menschen kommen und gehen. Viel sterben Bedeutungslos in einer viel zu harten Realität. Ich vermag nicht in den menschlichen Geist hinein zu schauen, geschweige denn mich selber verstehen zu können. Leise Musik und eine schwül kalte Atmosphäre umgibt meinen Körper, Grenzenlos meine Gedanken. Nur dadurch eingeschränkt meiner Fähigkeit schnelle und sinnlose Wörter hintereinander zu reihen. Es gibt Tausende verschiedener Sprachen die ich nicht verstehe. Es gibt wie so oft die normale Ausgrenzung. Babel läst grüßen. Trauer und Hoffnungslosigkeit erreichen mich und ich stelle mir die Frage ob ich den richtigen Weg gewählt habe. Kann ich meinem Herzen trauen? Immer sicher sein ob ich mich selbst nicht belügen könnte. Wie so oft kann ich mir selber keine Beweise vorlegen. Ich kann nur Hoffen das mein Gewissen normal und Logisch funktioniert. Von Minute zu Minute stirbt mein Körper ein endliches Leben und mir bleibt nicht viel Zeit zu handeln. Meine Ansichten, soweit wie möglich, auf zu schreiben und nicht zu vergessen wo sich meine Ziele befinden. Manchmal überkommt mich das Gefühl das meine Gedanken in einen goldenen Käfig aus Verstand und Wissen gefangen sind. Ich hoffe dass ich irgendwann meine persönliche Wahrheit niederschreiben kann. Bis dahin verfluche ich Gott und die Welt und hoffe dass mir beide am Ende verzeihen können.


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