Fragment 084
Es wird Herbstlich und von Tag zu Tag rückt der Winter näher. Leider befinde ich mich nicht in südlichen Gefilden, was für Diogenes ein Heimvorteil war. Die Kälte ist mir zuwider. Ich habe schon immer von meinem eigenen kleinen Haus im grünen geträumt, ich glaube immer noch an dich. Ihr dürft nicht an euch zweifeln, denn ohne Visionen in jeglichen Bereichen der Menschheit könnten wir uns nicht zu dem Entwickeln was wir Heute sind. Die Menschheit. Mit allen vor und nachteilen. Nie wird dieser Prozess enden und wir werden noch viele Fehler machen bezüglich unseres Lebens. Bisher gibt es noch zu viel Neid, Streit, Gier, Hass und Dummheit und zu wenig Achtung des nächsten, tiefe innige Freundschaft, ehrliche Gefühle zueinander um dieses eine Leben das wir besitzen für alle von uns Glücklich gestalten zu können. Ich möchte so vielen helfen aber mir sind die Hände gebunden und ich kann mich nur durch die Schrift äußern wie ich über das vergangene und das jetzige Jahrhundert denke. Irgendwann wird meine Zeit kommen wo ich aus dem Dunkel meines derzeitigen Lebens treten werde um die Gedanken zu präsentieren die gerade geschrieben werden. Vielleicht wird es aber auch durch meine Angst und soziale Unfähigkeit mein Los sein nie gehört zu werden. Mir schwinden die Sinne wenn ich daran denke wie viel Zeit ich schon in meinem bisherigen Leben verplempert habe. Für nichts und wieder nichts, nie den Kopf gebrauchend in eigene Gedanken haltlos verheddert. Viele Andere in meinem Alter waren schon überregional bekannt oder hatten hochwertige Arbeit geleistet. Im Gegensatz zu mir habe ich noch nichts Vernünftiges zustande gebracht weder mein eigenes Leben oder das anderer konnte ich positiv beeinflussen. Ich hasse mich dafür nicht perfekt sein zu können und verachte meine Fehler auch wenn viele sie als Menschlichkeit begrüßen.


Eine Antwort schreiben
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.