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Fragment 009

Schatten bewegen sich langsam, folgen meinem Stift. Ich benetze Papier, mit meinen zersetzenden Gedanken. Er schleicht durch die stille, beobachtet mich, ganz leise, schaut er aus dunklen Ecken. Wartet. Schätzt mich ab. Taxiert mich. Mich. Alleiniges erhabenes Konstrukt. Gedankenlos. Verschmiert meine Sinne, rot verschmilzt mit dem Feuer und löscht es. Erneuert durch meine Hand, ein mini Universum, zu neuem Leben erwacht. Die Luft ist stickig und schwül. Schlaflosigkeit. Halluzinationen und Paranoia. Ich lebe immer noch, in einzelnen Seiten, bedeutungslos. Wie eine Kerze. Bedeutungslos.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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