Fragment 090
Ignoranz. Ich hasse dich. Kein Schmerz kann so groß sein wie verletzte Gefühle. Müssen alle erst ins Messer springen, damit sie verstehen was ich ihnen sagen will. Vertraue niemals, niemanden und hasse dich selber für deine zeitraubenden Fehler wenn du im Leben weiter kommen willst. Benehme dich wie ein Arschloch und du wirst alles erreichen was du willst. Auf Tot und Teufel verfluche ich diese Welt und die Menschen die auf ihr leben. Es ist traurig und ich bin müde, so müde vom stetigen reden. Kann ich nichts Besseres machen als ständig vor Problemen weg zu rennen, aufgescheucht wie eine Ricke, immerzu auf der Flucht vor den Jägern. Ohne ein Zuhause, ohne Geborgenheit und Wärme. Ein fremder Mensch in einer fremden Welt. Unpassend, ausgeschlossen und für immer verloren wenn es darum geht sich einer Gruppe anzuschließen. Ich übernehme alle Verantwortung für alle meine Gedanken. Mein Hass verwandelt sich in Trauer und meine letzte Träne schenke ich euch, die ich hier und heute vergieße, denn ich habe verlernt mit Offenheit und Ehrlichkeit zu leben. Ich möchte schlafen endlich für immer schlafen und die letzte Seite meines Lebens zu Ende lesen. Für immer, unendlich lange und ohne jegliche Gefühle schlafen mit einem Herzen aus rauen Stein. Ich will mich nicht von der Welt verkaspern lassen, denn dafür bin ich mir zu schade.


Eine Antwort hinterlassen
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.