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Fragment 092

Das Gesellschaftliche Außenseitertum das ich freiwillig praktiziere stößt schon öfters auf Unverständnis und Ignoranz. Ich bin mir dessen Bewusst das ich mit meinen Vorstellungen auf freies menschliches Leben in diesen Zeiten auf dünnem Eis laufe. Religionen, Institute, Gesetzgebungen und staatliche Präsenz sind in meinen Augen überflüssig wenn Individuen anfangen würden miteinander anstatt gegeneinander zu leben. Ich habe den Weg gewählt der sich für mich und meine Gedanken positiv auswirken kann. Diese Form beinhaltet viele Inspirationen verschiedenster Menschen der Geschichte. Die Geduld und Ausdauer eines Mahadma Ghandi, die liebe und Führsorge einer Mutter Theresa, die Neugier eines Leonardo Da Vinci, Die Provokation und das Kunstverständnis eines Marilyn Manson die einfache Denkstruktur eines Albert Einstein, die Sprache eine Johann Wolfgang v. Goethe und viele weitere bekannte und unbekannte Menschen. Zum Beispiel gibt es ein Poster einer schwarz weiß Fotografie auf der mitten einer Straße eine Person sich vor drei fahrende Panzer stellt, Einkaufstaschen in den Händen inklusive. Das ist Mut. Jeder der kein Analphabet ist oder einfach nicht die Möglichkeit hat, kann ein Buch schreiben. Aber wie viele von uns würden für ihre Gedanken so wie sie in uns sind auch ins Gefängnis gehen weil jemand sie für gefährlich hält. Entwicklungen kann man nur bedingt unterdrücken, Körper kann man einsperren, töten oder misshandeln. Das denken aber ist und bleibt so lange frei wie es bleiben möchte. Wenn ich schreiben will dann schreibe ich, auch wenn das für mich Konsequenzen haben kann. Wieso auch immer? Willkür ist des Menschen Name. Wenn ich in Freiheit leben will dann nehme ich mir sie. Hauptsache sie geht nicht auf kosten anderer.

~ von gabrielstagebuch am Oktober 8, 2007.

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