Fragment 093
Eine unbekannte Person geht des Weges. Es ist dunkel und auch so kann ich als Beobachter nichts erkennen außer die unendliche schwärze die sich rechts und links vom Weg bis ins ewige erstreckt. Irgendwie traut sich die Person nicht vom vorgegebenen Pfad runter, mir kommt es vor als ob eine unsichtbare Sicherheit die Fesseln anzieht wenn es in andere Richtung weitergehen soll. Ich wandere selber auf dem Weg und die unbestimmte Zeit die das stetige geradeaus auf mich einwirkt verschleiert meine Sinne. Ich bestehe nur noch aus einer Stimme, Körperlos. Die Sprache des ersten fügt sich bei und nach einiger Zeit kommt eine dritte hinzu? Wer seid ihr? Wir wissen es nicht, vielleicht Wanderer unserer Seelen im zeitlosen Raum? Was wollt ihr? Das wissen wir auch nicht, vielleicht suchen wir das was bisher von niemanden vor uns gefunden wurde. Und was sollte das eurer Ansicht nach sein? Totenstille. Lange Zeit vergeht ohne dass wir eine Antwort finden können. Ihr wisst es also nicht? Nein wir wissen es noch nicht. Gut, dann sehen wir uns wieder. Bis dann. Es ist komisch zu beschreiben, wie man das aus Träumen halt kennt, man kann alles Mögliche reininterpretieren. Ich liege wach. Dachte ich jedenfalls. Mein Mitläufer wird gefragt: Unendlicher Reichtum oder ein Pelikan zum reiten? Der Pelikan! Du bist entlassen! Ich verstand rein gar nichts mehr hatte aber die dunkle Ahnung dass ich mich gleich auch einer Befragung unterziehen müsste und das ich besser mit meinem Herzen antworten sollte. Die Stimme schaute [!!] in mich, lange und durch dringlich. Beklommenheit machte sich in mir breit. Es ist wie bei Prüfungen bei dem man weiß das man nicht verlieren kann, aber trotzdem noch einem die Angst im Nacken sitzt einfach nur versagen zu können. Wieder sprach die Stimme mich mit sicherer Stimme an: Unendlicher Reichtum oder ein Kartenspiel? Ich brauchte nicht zu überlegen und Antwortete: Das Kartenspiel! Du Bist entlassen! In meiner Hand erschien ein Alltagstaugliches Rommee Spiel und im ersten Moment konnte ich nichts erkennen, genauso wie im zweiten. Ich schaute wieder auf und unüberlegt fragte ich: Das ist schön. Penner! Ein Kartenspiel? Was soll ich jetzt damit? Mein geistiger Gesprächspartner war weder überrascht oder erzürnt wegen der ehrlichen Offenheit meiner Enttäuschung. Wahrscheinlich kannte er sie schon bevor ich sie überhaupt aussprach und antwortete sogleich. Kartenspielen! Und er sprach weiter: war, nur eine Verarsche! Jetzt war ich wirklich durch den Wind. Er fuhr fort: Bezeichne jede Karte mit Gefühlen und Bedeutungen deines Herzens, ähnlich deiner Gedanken. Lerne damit umzugehen und die Zukunft wird dir gesichert sein. Du bist entlassen! Und nun geh deines Weges, du hast deine Entscheidung bereits getroffen, solltest du weitere Fragen haben, schaue in das innerste deines Herzens, es wird dir dann die richtige Richtung weisen. Und nun geh endlich!


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